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Überzogene Dokumentationspflicht für Anlageberater zerstört das Fondsgeschäft

"Keine Frage: Kunden müssen immer vernünftig aufgeklärt werden. Sie müssen die Strategie eines Fonds, die Kosten, Vorteile und Risiken kennen. Ohne Einschränkung! Dies liegt im Interesse jedes qualifizierten Beraters.

Inzwischen aber geht die Regulierungs- und Dokumentationswut zu weit.

Zu Beginn des Jahres kursieren Kundenfragebögen, die einige Fondsgesellschaften oder Vermittlungspools Vermittlern zur Durchführung und Dokumentation ihrer Kundengespräche empfehlen. Ich habe mir einige dieser „Dokumente“ angesehen und kann für mich nur feststellen: Wenn ich diese Bögen beim Kunden ausfüllen soll, dann verliere ich einen hohen Prozentsatz meines Geschäfts. Der Kunde will einfach nicht bis ins letzte Detail ausgefragt werden. Dieser extreme bürokratische Ballast hat mit einer vernünftigen Kundenberatung nämlich nichts mehr zu tun. Die Formulare sollen nicht in erster Linie den Kunden, sondern den Vermittler und seine Kontrolleure schützen. Wirtschaftsprüfer sollen zu Beginn eines jeden Folgejahres Prüfungen vornehmen, welche die Einhaltung der Vorgaben des §34f GewO sicherstellen. Die genauen Prüfungsbestimmungen sind derzeit noch gar nicht bekannt. Ich kann nur hoffen, dass alle Beteiligten schleunigst zur Vernunft kommen und die Bürokratie eingrenzen.

Gut konzipierte Investmentfonds sollen Anlegern mit kleineren Beträgen praktisch die gleichen Anlagemöglichkeiten eröffnen, die sich Großanlegern bieten. Mit Fonds als Sammelbecken sind eine breite Streuung des Anlagevermögens und damit eine erhöhte Anlageabsicherung, aussichtsreiche Renditen und geringe Kosten möglich. Wie gut Investmentfonds sind, beweist die Tatsache, dass der weitaus größte Teil der Anlagegelder von institutionellen Anlegern, also sehr erfahrenen Investoren, stammt. Ausufernde Dokumentationsformulare machen eine Investition nicht sicherer oder gar seriöser. Im Gegenteil, sie behindern das Geschäft und schrecken gerade den unerfahrenen Anleger ab. Er kommt sich bei dem Beratungsgespräch eher wie in einem Verhör vor. Entscheidend für den Erfolg der Branche und für zufriedene Kunden sind qualifizierte und anspruchsvolle Beratung durch seriöse Vermittler. Seitenlange Dokumentationen machen weder den Vermittler besser, noch hinterlassen sie beim Kunden ein positives Gefühl. Gerade der Anleger, der nur kleine Beträge anlegen kann, wird abgeschreckt. Und gerade der hat die Qualität eines guten Investmentfonds besonders nötig."

Quelle: Erstellt am 8. Januar 2013 von Walter Schmitz / http://www.zwischenrufe.com/

Leider können wir es nicht verhindern. Sie werden mit Fragen belästigt werden, die einer Steuererklärung ähneln. Wir sehen diesen Regulierungsschritt als Entmündigung des Bürgers. 

Freiheit, die geschenkt wird, ist nichts wert!
  Du mußt sie Dir selber  nehmen! ...

Sprechen wir darüber!

Mit freundlicher Empfehlung
Ihr
Lutz Köhler


WBCON Ltd., NL Deutschland  | info@wbcon.de | 03583-8638798